Noch zwei Siege bis zum süddeutschen Titel

Im vergangenen Jahr sicherten sich Kapitän Marco Tobisch und die zweite Mannschaft der Red Hocks gegen die United Lakers Konstanz den Süddeutschen Titel. An diesem Wochenende geht es in München erneut um Meisterehren. (Foto: Finkenzeller)

Im vergangenen Jahr sicherten sich Kapitän Marco Tobisch und die zweite Mannschaft der Red Hocks gegen die United Lakers Konstanz den Süddeutschen Titel. An diesem Wochenende geht es in München erneut um Meisterehren. (Foto: Finkenzeller)

Kaufering – Jetzt geht’s schnell: Gerade erst haben die VfL Red Hocks Kaufering 2 die Titelverteidigung in der floorballshop.com Regionalliga Bayern klar gemacht, da wartet schon das finale Rennen um die nächsthöheren Ehren. Am morgigen Samstag, 22. März, steigt auf dem Bildungscampus Riem (Paul-Wassermann-Straße 16 in München) die Süddeutsche Meisterschaft. Um 16 Uhr wartet das Duell mit dem äußerst stark einzuschätzenden baden-württembergischen Vize TSV Calw Lions. Tags darauf geht es für die Mannschaft um Kapitän Marco Tobisch um 10 Uhr um Bronze oder um 13 Uhr um Gold.

Mit dem Selbstbewusstsein des amtierenden süddeutschen Meisters geht die Zweite der Red Hocks ins morgige Halbfinale. Fix ausgegebenes Ziel sei die Titelverteidigung zwar nicht, sieht Trainer Tom Richardon wenig Druck auf seinem Team lasten. Am Ende einer Saison mit Höhen und Tiefen wäre es aber „natürlich schon ein besonderes Erlebnis, wenn wir auch die Süddeutsche auf Platz eins beenden könnten“. Mit drei Reihen sei sein Team stark ausgestattet.

Bestbesetzung kündigt auch Gegner Calw an. Dabei bezeichnen sich beide Teams gegenseitig als alte Bekannte, ging es zuletzt im Pokal doch mehrfach gegeneinander. „Letzte Saison scheiterten wir mit 4:7 in der zweiten Runde und im Jahr davor ging die Partie mit 7:4 an uns, also steht es hier aktuell unentschieden“, fasst Lions-Spielertrainer Frank Reuschling zusammen, dessen Team sich vor dieser Saison freiwillig aus der 2. FBL zurückgezogen hatte. Stets intensiv und spannend seien diese Duelle verlaufen, bestätigt Richardon, „darum freuen wir uns, dass es ein neues Aufeinandertreffen gibt“.

Tags darauf geht es dann, je nach Verlauf der Partien am Samstag, im Bronzematch oder im Finale weiter. Dann könnten die Kauferinger auf die PTSV United Lakers Konstanz treffen, den letztjährigen Kontrahenten im Süddeutschen Finale. Oder aber auf den Gastgeber FBC München 2, der nach dem weggeschnappten bayerischen Titel auch noch eine Rechnung mit den Red Hocks offen hat, wie Kapitän Lukas Cordes bestätigt: „Falls es zu einem erneuten Aufeinandertreffen kommt, wollen wir uns revanchieren.“ Besonders pikant: Die beiden ersten Teams beider Vereine spielen dieses Wochenende an selber Stelle im direkten Duell den Absteiger aus der 1. FBL aus. So oder so: Die Süddeutsche Meisterschaft der Regionalligisten wird wieder ganz besondere Geschichten schreiben.