Grundstein zum Klassenerhalt

Schon vor drei Jahren trafen die Red Hocks und der SC DHfK Leipzig im Kampf um den Klassenerhalt auseinander. Damals entschied Raphael Heinzelmann Spiel zwei zugunsten der Kauferinger; tags darauf war der Verbleib in der 1. FBL geschafft. (Foto: Finkenzeller)

Schon vor drei Jahren trafen die Red Hocks und der SC DHfK Leipzig im Kampf um den Klassenerhalt auseinander. Damals entschied Raphael Heinzelmann Spiel zwei zugunsten der Kauferinger; tags darauf war der Verbleib in der 1. FBL geschafft. (Foto: Finkenzeller)

Red Hocks starten zuhause in die Relegation

Kaufering – Am Samstag um 18 Uhr steht das letzte Heimspiel der Saison für die Red Hocks an. Der Auftakt der Relegationsserie gegen Zweitligist SC DHfK Leipzig legt den Grundstein dafür, ob es nach der Sommerpause ein Wiedersehen mit der 1. FBL gibt – oder ob die Kauferinger den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen.

Ziemlich genau drei Jahre ist es her, da ging es zwischen zwei Vereinen schon einmal um den Klassenerhalt. Damals lieferten sich beide Teams im Sportzentrum ein dramatisches Duell, in dem die Gastgeber zunächst eine Führung hergaben, um dann in der Verlängerung eine dritte Partie zu erzwingen, die sie dann ebenfalls für sich entschieden. Seitdem ist der SC DHfK Zweitligist – nun unternehmen die Leipziger den nächsten Anlauf für ein Comeback in der Erstklassigkeit.

„Diese Vorgeschichte bringt natürlich noch mehr Brisanz in die Duelle“, weiß Kauferings Routinier Marco Keß. Auch sonst verloren sich beide Clubs nicht aus den Augen, „man kennt sich von diversen Deutschen Meisterschaften im Jugendbereich der letzten Jahre“. Und: „Beide Teams sind jung und setzen stark auf den eigenen Nachwuchs.“

Aus diesem stammt auch der Leipziger Kapitän und Topscorer der Hauptrunde Julius Ondruschka. Nur auf ihn ein besonderes Augenmerk zu richten, das würde den Red Hocks aber wohl nicht gut bekommen. „Die Scorerqualitäten verteilen sich beim DHfK auf viele Schultern“, so Keß. Die starke Zweitligasaison spreche für sich. Dass es zwischen Kaufering und Leipzig zur Sache geht, steht seit vergangenem Samstag fest, als die Messestädter den direkten Erstligaaufstieg gegen Potsdam verpassten.

„Wichtig wird sein, in dieser Trainingswoche gut und konzentriert zu arbeiten, uns bestmöglich auf Leipzig vorzubereiten und mit der richtigen Einstellung zu Werke zu gehen“, fasst Keß zusammen. Einen wichtigen Einfluss dürften seiner Meinung nach die Special Teams haben – also jene Formationen, die in Über- und Unterzahl ihre Arbeit verrichten. Letztere habe sich zuletzt als sattelfest erwiesen; dem Powerplay gelte es aber nochmal verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen.

Zuletzt habe der ein oder andere gesundheitsbedingt einen Gang zurückschalten müssen – im Laufe dieser Woche sollten die allermeisten aber wieder fit werden. 

„Unser Ziel ist es, wie auch schon gegen München, Spiel eins zu unseren Gunsten zu entscheiden in unserer Halle vor unseren tollen Fans“, fasst Keß zusammen. „Es wird definitiv unser letztes Heimspiel in dieser Saison sein, deshalb hoffe ich auf zahlreiche Unterstützung  von den Rängen.“