Weiter in Abstiegsgefahr

Offensiv habe es an Präzision gefehlt, räumt Enge Nguyen ein, nachdem seine Kauferinger in Schenefeld zweimal verloren haben. „Gegen München werden wir ready sein“, verspricht der Angreifer der Red Hocks vor der Serie gegen den bayerischen Rivalen. (Foto: Finkenzeller)

Offensiv habe es an Präzision gefehlt, räumt Enge Nguyen ein, nachdem seine Kauferinger in Schenefeld zweimal verloren haben. „Gegen München werden wir ready sein“, verspricht der Angreifer der Red Hocks vor der Serie gegen den bayerischen Rivalen. (Foto: Finkenzeller)

Red Hocks verlieren Serie gegen Schenefeld

Kaufering – Der Matchball wurde nicht verwandelt: Nach einer 4:6- sowie einer 3:5-Niederlage bei Blau-Weiß 96 Schenefeld gehen die Playdowns für die Red Hocks Kaufering weiter. Nächster Gegner ist nun der FBC München.

Erneut zwei enge Spiele mit wenigen spielerischen Glanzpunkten, dafür aber viel Kampf und auch einigen Fehlern haben sich die Red Hocks und BW 96 Schenefeld geliefert. Zunächst in Schlagdistanz, ließen die Kauferinger in beiden Partien im Lauf des letzten Drittels abreißen.

Ein Plus an Ballbesitz erkannte Angreifer Enge Nguyen auf Seiten seiner Red Hocks. Doch: „Beim Abschluss haben uns Präzision und ein bisschen auch das Glück gefehlt“. Das wurde zum Bumerang, denn aufgrund Kauferinger Ballverluste kam Schenefeld in eigener Halle immer wieder zu Kontern und infolgedessen auch zu Toren. Treffer von Ferdinand Reichenberger (14., 55.), Benedikt Föhr (28.) und Martin Rieß (60.) in Spiel zwei sowie von John Blümke (17., 57.) und Tobias Hutter (24.) in Spiel drei reichten nicht, um etwas aus dem hohen Norden mitzunehmen. Dazu kamen vier ungenutzte Powerplays.

Der vorne zu betreibende Aufwand zu hoch, die hinten begangenen Fehler zu einfach – bedeutet in Summe, dass die Playdowns nun für die Red Hocks weitergehen. Dabei kommt es erneut zum bayerischen Duell gegen den FBC München. Der Verlierer der Serie steigt direkt in die 2. FBL ab, der Gewinner erhält die Chance sich über die Relegation mit dem Zweiten der zweiten Liga zu retten. „Wir sind ready“, verspricht Nguyen.